Daytrading
Daytrading oder Intraday-Trading (englisch für: Durchführen von Handelsgeschäften innerhalb eines Tages) ist eine Spekulationsart an der Börse, bei welcher Tagesschwankungen ausgenutzt werden. Dabei werden Wertpapiere, Derivate oder Währungen innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums gekauft und wieder verkauft. Beim Daytrading versucht der Spekulant (Day-Trader), von geringen Preisveränderungen innerhalb eines Tages zu profitieren.
Zeitraum
Je nach Zeitdauer zwischen Ankauf und Verkauf werden unterschiedliche Begriffe verwendet, so werden z. B. Arbitragegeschäfte häufig im Sekundenhandel abgewickelt.
Da bestimmte Kurse in kurzer Zeit beschränkt vorhersagbare starke Schwankungen aufweisen, ist es vorteilhaft, die gekauften (bzw. leerverkauften) Wertpapiere innerhalb von Minuten wieder zu verkaufen (bzw. kaufen).
FinanzierungAufgrund der je nach Wertpapier teilweise sehr kleinen Intraday-Bewegungen wird beim Daytrading oft mit einem Hebel gearbeitet. Dabei werden Teile der Käufe durch kurzfristige Kredite, das sogenannte Margin, finanziert. Beim Großteil der Märkte, die Intraday gehandelt werden, wäre der Handel ohne Hebel nicht interessant, da bereits die Transaktionskosten einen profitablen Handel unmöglich machen würden. Die Verwendung eines Hebels beim Trading bedeutet aber auch, dass es größere Risiken gibt. Aufgrund dessen ist beim Daytrading ein sauber ausgearbeitetes Risikomanagement sehr wichtig.
Von nicht geringer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch die Höhe der Transaktionskosten. Amerikanische Anbieter begnügen sich meist mit 10 bis 20 US-Dollar Pauschalen für eine Transaktion. Bei deutschen Kreditinstituten fallen dagegen häufig prozentuale Provisionen bei der Abwicklung eines Kauf- oder Verkaufsauftrags an. Je nach Auftragsvolumen bedeutet das für den Kunden einen erheblichen Preisunterschied, welcher sich auf den Nettogewinn aus Daytrading-Geschäften auswirkt und bei Transaktionen berücksichtigt werden sollte.
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